Nvidias KI-Fabrik-Liste nennt Hitachi, LG und Tesla fuer Speicher
Nvidia hat am 21. September 2026 DSX Ready gestartet, ein Qualifizierungsprogramm fuer Produkte, die den Referenzdesign-Anforderungen seiner DSX-KI-Fabriken entsprechen. Batteriespeicher ist eine der beiden ersten Kategorien, zusammen mit Kuehlverteilern, und die ersten drei qualifizierten Speichersysteme stammen von Hitachi Energy, LG Energy Solution und Tesla, wie Energy-Storage.news berichtet.
LG Energy Solution erklaert, sein System erfuelle die DSX-Ready-Anforderungen fuer AC-Speicherloesungen und adressiere die Stromprobleme von KI-Anlagen gezielt: Lastglaettung, Spannungsdurchfahrt und Versorgungssicherheit. Beschrieben werden modulare Bloecke mit 2,5 MW / 5,1 MWh, eine netzbildende integrierte AC-Loesung nach UL- und NFPA-Normen sowie Lithium-Eisenphosphat-Zellen aus US-Fertigung, was Steuergutschriften eroeffnet. Nvidia kuendigte an, DSX Ready werde Rechenleistung, Netzwerk, Strom, Kuehlung, Gebaeude und Software umfassen, ohne die naechsten Kategorien zu nennen.

Was das bedeutet
Dass ein Chiphersteller eine Liste qualifizierter Batteriesysteme veroeffentlicht, verschiebt die Zustaendigkeit fuer netzseitige Hardware. Bisher waehlte der Entwickler oder das Netzanschlussverfahren den Speicher eines Rechenzentrums; ein Referenzdesign mit Pruefsiegel verlagert einen Teil dieser Entscheidung zum Verkaeufer der Rechenleistung.
Fuer Speicheranbieter ist der Anreiz offensichtlich, das Risiko das uebliche eines Ein-Anbieter-Oekosystems: Die Anforderungen setzt eine Partei, deren Interesse Tokenkosten je Watt sind, nicht Netzdienstleistungen. Aufschlussreich ist, was LG betont - Lastglaettung, Spannungsdurchfahrt, netzbildender Betrieb. Das sind Anliegen von Uebertragungsnetzbetreibern in einem Datenblatt fuer Rechenzentrumsbauer, und damit ein brauchbarer Hinweis darauf, wo die Engstelle inzwischen liegt.