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EPRI: Ausfälle von Batteriespeichern je GWh von 2018 bis 2025 um 98 % gesunken

Die jährlichen Ausfälle von Batteriespeichern je installierter GWh sind zwischen 2018 und 2025 weltweit um 98 % gesunken, so ein neuer Bericht des US-amerikanischen Electric Power Research Institute (EPRI), Risk Factors and Failure Statistics of Lithium-Ion BESS, veröffentlicht am 5. Oktober, über den Energy-Storage.news berichtete. Eine frühe Angabe von 99 % korrigierte EPRI am 8. Oktober auf 98 %. Im selben Zeitraum wuchs der Zubau exponentiell und überschritt 2025 300 GWh Neuinstallationen.

Wie sicher, im Vergleich. Auf Basis seiner BESS-Ausfalldatenbank kommt EPRI zu dem Ergebnis, dass die Ausfallrate von Speichereinheiten inzwischen mit großen ölgefüllten Transformatoren vergleichbar ist, einem anderen Netzbetriebsmittel mit seltenen Bränden — und viele Einsatz- und Absperrregeln für Transformatorbrände gelten auch für Batterien. Bei keinem erfassten Vorfall an Großanlagen griff ein Brand über das Betriebsgelände hinaus; 93 % verliefen ohne Verletzte oder Tote; kein Mitglied der Öffentlichkeit erlitt akute Verletzungen durch Lichtbogen, Brand oder Explosion. Seit dem Brand in Surprise, Arizona, 2019 mit vier verletzten Feuerwehrleuten gab es in den USA keine gemeldeten Verletzten oder Toten durch BESS-Ausfälle.

EPRI: Ausfälle von Batteriespeichern je GWh von 2018 bis 2025 um 98 % gesunken
EPRI: Ausfälle von Batteriespeichern je GWh von 2018 bis 2025 um 98 % gesunken — Grid Brief

Was das Risiko treibt.

  • Innenanlagen sind überrepräsentiert und tragen bei Vorfällen größere Schäden davon. EPRI empfiehlt Brandwände oder Barrieren, um große Hallen zu unterteilen und die Ausbreitung innerhalb und zwischen Einheiten zu stoppen — die Lehre aus dem Brand von Moss Landing 2025, einem Speicher in einer ehemaligen Turbinenhalle.
  • Alter und Baujahr zählen: Neuere Designs fallen seltener aus; EPRI empfiehlt Sicherheitsprüfungen und Nachrüstungen früher Anlagen.
  • Die Chemie ließ sich nicht isolieren. Die Forscher konnten die Zellchemie nicht von Fortschritten bei Integration und Betrieb trennen und daher nicht schließen, dass sie allein ein Risikofaktor für Systemausfälle ist.

Die andere Seite. In derselben Woche setzte NextEra zwei Speicher auf Long Island aus, wegen möglicher Wasserverunreinigung durch das Löschmittel eines Vorfalls von 2023 — ein Hinweis, dass Folgen den Brand überdauern können. EPRI plädiert für datenbasierte Schwellen für Vorsorgemaßnahmen, damit Gemeinden nicht übermäßig belastet werden, und für mehr Transparenz bei Ausfällen. Die gemeinsame Studie mit PNNL von 2024 hatte für 2018–2023 einen Rückgang um 97 % ergeben; die neue Zahl setzt den Trend über ein Rekordjahr des Zubaus fort.

Quelle: Energy-Storage.news, „Global BESS failure rates declined 98% between 2018 and 2025“, 8. Oktober 2026 — https://www.energy-storage.news/global-bess-failure-rates-declined-98-between-2018-and-2025/