US-Energieministerium öffnet 400-Mio.-Ausschreibung für Grundlagenforschung
Das US-Energieministerium hat bis zu 400 Millionen Dollar für Grundlagenforschung über sein Office of Science angekündigt. Die Mitteilung beschreibt es als die jährliche Förderausschreibung, informell „Open Call“ genannt, die zu Beginn jedes Haushaltsjahres erscheint, hier für das Haushaltsjahr 2027.
Der Open Call ist der allgemeine Weg des Office of Science für Forschungsanträge in Gebieten, die nicht durch die spezifischeren Themenausschreibungen des Jahres abgedeckt sind. Anträge können sich auf die Hauptprogramme verteilen: Advanced Scientific Computing Research, Basic Energy Sciences, Biological and Environmental Research, Fusion Energy Sciences, High Energy Physics, Nuclear Physics sowie Isotope R&D and Production.
Das Ministerium stellt die Förderung als Umsetzung der präsidialen Anordnung „Restoring Gold Standard Science“ dar und spricht von rigoroser, transparenter und auftragsorientierter Forschung. Unterstaatssekretär für Wissenschaft Darío Gil sagte, Grundlagenforschung sei der Ort, an dem Durchbrüche beginnen, und die Investition helfe den Forschenden des Landes, die wissenschaftlichen Grundlagen künftiger Technologien zu schaffen.
Das Office of Science bezeichnet sich als größten Förderer physikalischer Grundlagenforschung in den USA. Es finanziert Forschung an Hunderten Hochschulen und betreut 10 der nationalen Labore des Ministeriums. Einzelheiten wie Teilnahmeberechtigung und Fristen stehen in der Ausschreibung, auf die die Mitteilung verweist.

Warum das wichtig ist
Für Energietechnik ist der Open Call der Ort, an dem frühe Arbeiten zu Materialien, Batterien, Netzphysik und Fusion außerhalb der großen Programme Geld finden. Die Summe ist eine Obergrenze über sieben Programme, keine Zusage an ein Fachgebiet – welcher Anteil in Energieforschung fließt, zeigt sich erst bei den Bewilligungen.