DOE schließt 5,1-Mrd.-Dollar-Kredit an Alliant Energy für 2,6 GW in Iowa und Wisconsin ab
Das Office of Energy Dominance Financing des US-Energieministeriums hat den Finanzierungsabschluss eines Kreditpakets über 5,1 Milliarden Dollar an Alliant Energy für Projekte in Iowa und Wisconsin bekanntgegeben. Anders als bei einer bedingten Zusage sind bei einem Abschluss die Finanzierungsverträge unterzeichnet.
Laut DOE bringen die Investitionen mehr als 2,6 GW neue oder modernisierte Erzeugungsleistung, darunter neue Gaskraftwerke, Energiespeicher und Modernisierungen bestehender Anlagen. Das Ministerium beziffert die Einsparungen bei den Stromkosten in beiden Bundesstaaten auf über 1 Milliarde Dollar, die Leistung auf den Bedarf von fast 2 Millionen Haushalten und spricht von Hunderten Bauarbeitsplätzen. Es verknüpft den Kredit mit einer Präsidentenverfügung zur Zuverlässigkeit und Sicherheit des US-Stromnetzes.
DOE bezeichnet das Geschäft als zehnten Finanzierungsabschluss der Regierung und als sechste und siebte Versorgerfinanzierung im Energy Dominance Financing Program. Wie sich die 2,6 GW auf Gas, Speicher und Modernisierung verteilen und zu welchen Konditionen der Kredit läuft, nennt die Mitteilung nicht.

Was das bedeutet
Der Unterschied zur Constellation-Zusage über 5 Milliarden Dollar aus der Vorwoche ist wichtig: Jene war bedingt, diese ist abgeschlossen. Der zweite Punkt ist der Mix — ein staatliches Kreditprogramm finanziert nun Gaskraftwerke neben Speichern und begründet das mit Zuverlässigkeit statt mit Emissionen. Die Einsparung von 1 Milliarde Dollar ist eine Schätzung des Ministeriums, und ohne die Aufteilung auf Gas, Speicher und Modernisierung lässt sie sich aus der Mitteilung nicht prüfen.