Exelon: bis zu 7 Mrd. Dollar für 3,5 GW regulierte Speicher, wegen Engpass in PJM
Die Versorger von Exelon könnten 3 bis 7 Milliarden Dollar in 1,5 bis 3,5 GW regulierte Energiespeicher investieren, sagten Unternehmensvertreter in der Bilanzkonferenz am 30. Oktober. Nicht enthalten ist ein Projekt mit 500 MW für 1 Milliarde Dollar, das Atlantic City Electric in New Jersey bereits beantragt hat.
Konzernchef Calvin Butler begründete den Plan mit der Versorgungslage in PJM: Der Netzbetreiber nehme nicht schnell genug neue Erzeugung auf, und Exelons Investitionen in Speicher und Übertragungsnetz könnten helfen. Finanzchef Robert Kleczynski warb für das Eigentumsmodell: Bei reguliertem Speicher habe man die Gewissheit, dass Projekte gebaut werden, und die Kontrolle darüber, wann und wie sie eingesetzt werden. Versorgereigene Speicher seien eine Option neben dem Wettbewerb, kein Ersatz dafür.
Kunden würden laut Kleczynski über niedrigere Kapazitätspreise und die Weitergabe von Investitionssteuergutschriften profitieren, die den Effekt der Anlagen auf die Strompreise dämpften. Er verwies darauf, dass drei Bundesstaaten mit Exelon-Versorgern, New Jersey, Maryland und Delaware, Versorgern den Besitz von Speichern zur Stärkung der Netzresilienz erlauben.

Was das bedeutet
Die Zahlen sind eine Spanne, kein Antrag: Jedes Projekt muss noch von einer Regulierungsbehörde des Bundesstaats in die Tarife aufgenommen werden. Entscheidend ist das Argument, das Exelon gewählt hat, nämlich dass reguliertes Eigentum den Bau einer Batterie garantiert, wo Marktprojekte nicht schnell genug kommen. Genau das werden Wettbewerbsentwickler in jedem Verfahren bestreiten.